Allgemeine Informationen über Hühneraugen
Erkrankungsdetails und häufig gestellte Fragen
Es ist ein verhorntes Abwehrgewebe, das der Körper an Stellen bildet, die ständiger Reibung oder mechanischem Druck ausgesetzt sind, um die Haut vor einer Perforation zu schützen.
Eine Warze ist eine virale Infektion (HPV), ist ansteckend und enthält im Inneren schwarze Punkte (Blutgefäße). Ein Hühnerauge hingegen ist nicht ansteckend, hat einen harten Kern (Wurzel) und bildet sich ausschließlich an Stellen mit physikalischem Druck.
Das Tragen von engen, spitzen oder hochhackigen Schuhen, Knochenvorsprünge am Fuß (Hammerzehe, Hallux valgus), Plattfüße sowie Berufe mit intensiver Handnutzung (Schreiner, Gewichtheber, Gitarristen) sind die Hauptursachen für Hühneraugen.
Bei Diabetes-Patienten ist das Nervenempfinden an den Füßen verringert (Neuropathie) und die Durchblutung schlecht. Ein unter dem Hühnerauge unbemerkt entstehendes kleines Geschwür (Ulzeration) kann sich schnell infizieren, bis zum Knochen fortschreiten und zu einer Fußamputation führen.
Das Schneiden des Hühnerauges zu Hause mit einer Rasierklinge oder einem Messer birgt das Risiko von Infektionen und Tetanus. Zudem wird der Körper, solange die zugrunde liegende Ursache (Druck) nicht beseitigt ist, diesen Bereich mit einer noch dickeren und härteren Hornhaut bedecken.
Zunächst wird der Schuh oder die Knochendeformität, die die Reibung verursacht, beseitigt. Die verdickte Haut wird mit Salicylsäure (Hühneraugenpflaster) oder ureahaltigen keratolytischen Cremes aufgeweicht. Hühneraugen mit einer tiefen und schmerzhaften Wurzel werden von einem Dermatologen oder Fußspezialisten (Podologen) mit speziellen Fräsern schmerzfrei abgeschliffen.
Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.



