Allgemeine Informationen zur Ösophagitis
Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen
Es handelt sich um eine Entzündung, Geschwürbildung und Rötung der empfindlichen Membran (Schleimhaut), die die Innenfläche des muskulären Schlauchs (Speiseröhre) auskleidet, der die Nahrung in den Magen transportiert.
Die häufigste Ursache ist die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD). Das Zurückfließen starker Magensäure in die Speiseröhre verbrennt und entzündet dieses nicht säureresistente Gewebe. Darüber hinaus können Pilzinfektionen (Candida) oder Nahrungsmittelallergien zu einer Ösophagitis führen.
Ja. Insbesondere wenn bestimmte Antibiotika, Schmerzmittel oder Kalium-/Eisenpräparate mit wenig Wasser eingenommen werden und man sich sofort hinlegt, klebt die Pille an der Speiseröhre und verbrennt sie chemisch, was zu einer 'pilleninduzierten Ösophagitis' führt.
Starke Schmerzen im Hals oder in der Mitte der Brust beim Schlucken, das Gefühl, dass Essen stecken bleibt, Schluckbeschwerden, Brennen in der Brust (Sodbrennen) und manchmal Übelkeit.
Die Goldstandard-Diagnosemethode ist die Endoskopie. Ein dünner, flexibler Schlauch mit einer Kamera an der Spitze wird in die Speiseröhre eingeführt, um die Innenfläche auf Geschwüre/Verbrennungen zu untersuchen. Bei Bedarf wird eine Biopsie entnommen, um auf Pilzbefall oder zelluläre Veränderungen (Allergie) zu prüfen.
Wenn das Problem Reflux ist, werden starke magensäureunterdrückende Tabletten (PPI-Gruppe) und Sirupe verschrieben; das Essen sollte 3 Stunden vor dem Schlafengehen eingestellt werden. Wenn das Problem eine Allergie ist, wird das auslösende Lebensmittel aus der Ernährung gestrichen, und wenn es sich um einen Pilz handelt, werden orale Antimykotika verschrieben.
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