Allgemeine Informationen über Gebärmutterhalskrebs
Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen
Es handelt sich um die Umwandlung gesunder Zellen in der Übergangszone (Zervix), die sich im unteren Teil der Gebärmutter befindet und mit der Vagina verbunden ist, in bösartige Krebszellen über einen Prozess, der viele Jahre dauert.
Die HAUPTURSACHE für 99 % dieser Krebsart ist eine Hochrisiko-HPV-Infektion (wie Typ 16, 18). Dieses sexuell übertragbare Virus nistet sich in den Gebärmutterhalszellen ein, bleibt jahrelang stumm, verändert die DNA der Zellen und verwandelt sie in Krebszellen.
Im Frühstadium (wenn nur zelluläre Veränderungen vorliegen) treten keine Symptome auf. Im fortgeschrittenen Stadium sind die typischsten Symptome Schmierblutungen oder Blutungen während oder nach dem Geschlechtsverkehr, anormale Zwischenblutungen und sehr übelriechender (manchmal blutiger) vaginaler Ausfluss.
Bei einem Pap-Abstrich (Smear-Test) werden abgestoßene Zellen des Gebärmutterhalses mit einer kleinen Bürste zur Untersuchung entnommen. Dieser Test erkennt keinen Krebs an sich, sondern die VORLÄUFER LÄSIONEN (CIN-Läsionen), die sich später in Krebs verwandeln werden, sodass die Patientin (mit einer kleinen Ausschabung) behandelt werden kann, noch bevor Krebs entsteht.
Absolut ja! Gebärmutterhalskrebs ist die EINZIGE Krebsart auf der Welt, gegen die es einen Impfstoff gibt. Die HPV-Impfung, die Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren (vor Beginn der sexuellen Aktivität) oder Frauen bis zum 45. Lebensjahr verabreicht wird, eliminiert das Risiko für Gebärmutterhalskrebs fast vollständig.
Bei Krebsvorstufen wird der Gebärmutterhals mittels LEEP oder Konisation (Ausschneiden) gereinigt, wobei die Gebärmutter erhalten bleibt. Wenn der Krebs in das Gewebe eingedrungen ist, werden Gebärmutter, umliegendes Gewebe und Lymphknoten vollständig entfernt (Radikale Hysterektomie). Im fortgeschrittenen Stadium ist die primäre Behandlung keine Operation, sondern Strahlen- und Chemotherapie.
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