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Çakırtepe Hastanesi
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Rett-Syndrom

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Rett-Syndrom

Das Rett-Syndrom ist eine auf einer genetischen Mutation beruhende neurologische Entwicklungsstörung, die fast ausschließlich bei Mädchen auftritt. Dabei gehen nach 6-18 Monaten normaler Entwicklung die bereits erworbenen Sprach- und Handfertigkeiten verloren. Typisch sind unwillkürliche Bewegungen, als ob die Hände ständig gewaschen würden. In unseren Abteilungen für Kinderneurologie und Physiotherapie wird die Erkrankung durch Rehabilitationsmaßnahmen unterstützt und betreut.

Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Rett-Syndrom?

Es handelt sich um eine schwere genetische neurologische Entwicklungsstörung, bei der das Kind nach einer normalen oder fast normalen Entwicklung in der frühen Kindheit seine bereits erworbenen motorischen (Gehen/Handgebrauch) und sprachlichen Fähigkeiten dramatisch verliert.

Wie beginnt der Entwicklungsrückschritt?

Das Baby wächst die ersten 6 bis 18 Monate völlig gesund heran, lächelt, krabbelt und greift nach Gegenständen. Dann verlangsamt sich plötzlich das Gehirnwachstum (Mikrozephalie beginnt). Das Kind vergisst Wörter, die es vorher sagen konnte, sowie das Gehen/Krabbeln.

Was sind die typischen Handbewegungen (Kneten)?

Dies ist das charakteristischste Merkmal des Rett-Syndroms. Die Kinder hören auf, ihre Hände dazu zu benutzen, Gegenstände gezielt zu halten oder zu greifen. Stattdessen führen sie ständig unwillkürliche und sich wiederholende Bewegungen aus, wie das Kneten der Hände, als ob sie diese waschen würden, Klatschen oder das Führen der Hände zum Mund.

Was sind die anderen Symptome?

Bei den meisten Patienten treten autismusähnlicher sozialer Rückzug, Episoden von Atemanhaltung oder Hyperventilation (zu schnelle Atmung), schwer behandelbare epileptische Anfälle, schwere Wirbelsäulenverkrümmung (Skoliose) und Schluckbeschwerden auf.

Wie wird es diagnostiziert und behandelt?

Klinisch verraten der Rückschritt und das typische Handbewegungssyndrom die Krankheit. Die definitive Diagnose wird durch einen Bluttest gestellt, der die MECP2-Genmutation bestätigt.
Behandlung: Es gibt keine Heilung, um den genetischen Defekt zu beheben. Die Behandlung ist palliativ; Antiepileptika werden zur Unterdrückung von Anfällen eingesetzt, intensive Physiotherapie zur Vorbeugung von Gelenk-/Muskelsteifheit, Eye-Tracking-Geräte (Augensteuerung zur unterstützenden Kommunikation) und Magensonden zur Unterstützung der Ernährung.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


In diesem Bereich finden Sie alle Informationen zu Ihrer Behandlung und Ihrem Krankenhausaufenthalt.

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