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Çakırtepe Hastanesi
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Reye-Syndrom

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen über das Reye-Syndrom

Das Reye-Syndrom ist ein lebensbedrohliches Krankheitsbild, das sich meist plötzlich als Folge der Einnahme von Aspirin als fiebersenkendes Mittel während einer Virusinfektion wie Windpocken oder Grippe bei Kindern entwickelt und mit einer Hirnschwellung (Hirnödem) sowie einer Leberverfettung (Leberversagen) einhergeht. Es beginnt mit starkem Erbrechen und Bewusstseinsverlust. In unseren Kinder-Intensivstationen wird es mit medizinischer Notfallunterstützung zur Senkung des Hirndrucks behandelt.

Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Reye-Syndrom?

Es ist ein sehr gefährliches, seltenes Syndrom im Kindesalter, bei dem es in der Erholungsphase einer Viruserkrankung plötzlich zu einer raschen Schwellung des Gehirns (Ödem) und zum Versagen der Leber durch toxische Verfettung kommt.

In welcher Beziehung steht es zu Aspirin?

Der größte Auslöser der Krankheit ist die fälschliche Verabreichung von Aspirin (Acetylsalicylsäure) oder aspirinhaltigen Medikamenten an ein fieberndes Kind (insbesondere bei Grippe/Influenza und Windpocken).

Was sind die Symptome?

Sehr heftiges, nicht zu stoppendes Erbrechen, das plötzlich beginnt, wenn die Infektion gerade abklingt. Auf das Erbrechen folgen extreme Schläfrigkeit, Aggressivität, Delirium, Krämpfe (Krampfanfälle) und ein schnelles Abgleiten ins Koma.

Welche fiebersenkenden Mittel sollten Kindern gegeben werden?

Kindern unter 16 Jahren darf NIEMALS Aspirin zur Fiebersenkung verabreicht werden. Stattdessen sollten sichere, vom Arzt empfohlene Säfte/Tabletten mit Paracetamol oder Ibuprofen verwendet werden.

Wie wird es diagnostiziert?

Sehr hohe Leberenzym- (AST/ALT) und Ammoniakwerte in Bluttests sowie ein extremer Abfall des Blutzuckerspiegels sichern die Diagnose. Ein MRT oder eine Computertomographie (CT) wird durchgeführt, um Hirnschäden festzustellen.

Wie wird es behandelt?

Es ist ein medizinischer Notfall. Der Patient muss sofort auf die pädiatrische Intensivstation eingeliefert werden. Die Behandlung ist rein unterstützend; zur Senkung des intrakraniellen Drucks, der das Gehirn quetscht, werden intravenöse Flüssigkeiten (Mannitol) verabreicht, zum Schutz der Leber Blutprodukte und bei Bedarf maschinelle Beatmung.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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