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Çakırtepe Hastanesi
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RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus)

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur RSV-Infektion

Das RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) ist ein äußerst gefährliches Virus, das vor allem im Herbst und Winter Epidemien auslöst. Während es bei Erwachsenen und älteren Kindern nur mit einfachen Erkältungssymptomen (Schnupfen) einhergeht, dringt es insbesondere bei Säuglingen unter 2 Jahren und Frühgeborenen in die unteren Atemwege (Bronchiolen) ein und verursacht schwere, lebensbedrohliche Infektionen (Bronchiolitis und Lungenentzündung). Es verstopft die winzigen Atemwege der Säuglinge mit zähem Schleim und führt zu starkem Giemen, Atemnot und Nahrungsverweigerung. In unserer Pädiatrie und Neugeborenen-Intensivstation (NICU) werden Säuglinge mit schwerem RSV durch Sauerstoffgabe, Beatmungsgeräte und engmaschige medizinische Überwachung am Leben erhalten.

Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das RS-Virus?

Es ist ein hochgradig ansteckendes Virus, das die Atemwege befällt. Während es für Erwachsene nur ein völlig harmloses Erkältungsvirus ist, entzündet und verstopft es bei Babys mit noch nicht ausgereiftem Immunsystem die feinsten Luftröhrchen (Bronchiolen) in der Lunge.

Warum ist es für Babys so gefährlich?

Die Atemwege in der Lunge von Säuglingen sind noch nicht einmal so dick wie ein Strohhalm. Wenn das Virus in diese Röhrchen eindringt, sterben die dortigen Zellen ab, und es wird reichlich schleimige Flüssigkeit (Mukus) abgesondert. Da das Baby zu schwach ist, um diese Flüssigkeit abzuhusten, werden die Atemwege vollständig blockiert, es bekommt keine Luft mehr und der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt rapide ab (Akute Bronchiolitis).

Was sind die Symptome?

RSV beginnt zunächst für 2-3 Tage mit einer laufenden Nase, Niesen und leichtem Fieber. Wenn das Virus in die Lunge wandert, treten Symptome auf wie: sehr schnelle und flache Atmung, ein pfeifendes/giemendes Geräusch aus der Brust beim Ausatmen, hartnäckige und erstickende Hustenanfälle, das Einziehen der Zwischenrippenräume beim Einatmen und die Unfähigkeit, vor Erschöpfung an der Brust zu saugen/zu essen.

Wie unterscheidet es sich von der Grippe (Influenza) oder Covid?

Bei RSV tritt in der Regel kein sehr hohes Fieber (39-40 Grad) auf; das eigentliche und gefährlichste klinische Bild ist die übermäßige Schleimproduktion (Mukus) und die mechanische Atemnot. Die Krankheit äußert sich viel deutlicher durch verstopfte Nasen und die Unfähigkeit, gestillt zu werden.

Wie wird es übertragen? Wie schützen wir Babys?

Es verbreitet sich sehr schnell, wenn Tröpfchen, die durch Husten und Niesen verbreitet werden, an Oberflächen (Tisch, Spielzeug) haften bleiben und diese berührt werden. Erwachsene tragen dieses Virus in sich und klagen lediglich über eine 'laufende Nase'. Der größte Schutz: Neugeborene oder kleine Babys NIEMALS AUF DAS GESICHT ODER DIE HÄNDE KÜSSEN und das Baby nicht berühren, ohne sich nach dem Nachhausekommen die Hände mit Seife gewaschen zu haben.

Wie wird es behandelt? Gibt es einen Impfstoff?

Es gibt keine bekannte antibiotische Behandlung für RSV. Die Behandlung ist unterstützend. In leichten Fällen reicht es aus, die Nase kontinuierlich mit physiologischer Kochsalzlösung (Meerwasser) zu reinigen und freizuhalten.
Schwere Fälle (Säuglinge, die weder trinken noch atmen können) werden ins Krankenhaus eingewiesen. Sie erhalten Flüssigkeit über eine Infusion und Sauerstoff-/Inhalationstherapie über eine Maske.
Vorbeugender Impfstoff: Es gibt keinen RSV-Impfstoff für gesunde, reifgeborene Babys. Nur Hochrisikobabys, die extrem zu früh oder mit einer angeborenen Herz-/Lungenerkrankung geboren wurden, erhalten während der Wintermonate einmal monatlich kostenlos eine vorbeugende Antikörperspritze (Palivizumab) durch das Gesundheitsministerium.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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