Allgemeine Informationen über Allergische Rhinitis
Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen
Es handelt sich um eine allergische Entzündung in der Nase, die durch die Ausschüttung von Histamin durch das Immunsystem entsteht, nachdem sich allergene Stoffe aus der Atemluft an der Nasenschleimhaut festgesetzt haben.
Eine Erkältung wird durch Viren verursacht, dauert in der Regel 1 Woche und kann mit Fieber oder Gliederschmerzen einhergehen. Die allergische Rhinitis hingegen hält so lange an, wie man dem Allergen ausgesetzt ist (monatelang), verursacht kein Fieber und ist durch einen sehr ausgeprägten Juckreiz in Nase/Augen oder sogar am Gaumen gekennzeichnet.
Aufeinanderfolgende Niesanfälle (manchmal 10-15 Mal hintereinander), klarer wässriger Nasenausfluss, starke verstopfte Nase, Juckreiz in Nase, Gaumen und Rachen, tränende, gerötete und juckende Augen (allergische Bindehautentzündung kann begleitend auftreten) sowie ein verminderter Geruchssinn.
Die saisonale Form wird durch Baum-, Gräser- und Kräuterpollen verursacht. Die ganzjährige (perenniale) Form wird durch Innenraumallergene ausgelöst; mikroskopisch kleine Hausstaubmilben, Katzen-/Hundehaare (Hautschuppen) und Schimmelpilze.
Bei einer endoskopischen Nasenuntersuchung durch einen HNO-Arzt erscheint die Schleimhaut blass und geschwollen. Um das genaue Allergen zu finden, wird ein Allergie-Hauttest (Prick-Test) am Arm oder ein spezifischer IgE-Antikörpertest im Blut angefordert.
Zunächst werden Vermeidungsmethoden für das identifizierte Allergen (Pollen, Staub usw.) angewendet. Zur medizinischen Behandlung gehören Antihistaminika der neuen Generation (die nicht müde machen) und spezielle Nasensprays, die die Histaminfreisetzung stoppen oder Kortison enthalten. Da diese Sprays nicht in den Blutkreislauf gelangen, sind sie auch bei langfristiger Anwendung sicher. In geeigneten Fällen kann eine Impfbehandlung (Immuntherapie/Hyposensibilisierung) eine endgültige Lösung sein.
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