Allgemeine Informationen über Sarkoidose
Krankheitsdetails und Häufig Gestellte Fragen
Es ist eine systemische Erkrankung, bei der Immunzellen überreagieren, sich zusammenballen und winzige, entzündete Knötchen bilden, die 'Granulome' genannt werden, innerhalb der Gewebe.
Obwohl sie jedes Organ im Körper befallen kann, sind bei mehr als 90 % der Patienten zuerst die Lunge und die Lymphknoten in der Brusthöhle (zwischen den beiden Lungenflügeln) betroffen.
Nein. Röntgenbefunde und geschwollene Lymphknoten sehen einem Lymphom (Krebs) oder der Tuberkulose (Schwindsucht) sehr ähnlich, aber Sarkoidose ist weder Krebs noch eine ansteckende Mikrobe. Es ist ein Zustand, der einer Autoimmunerkrankung ähnelt.
Ein hartnäckiger trockener Husten (ohne Auswurf), der wochenlang anhält, Atemnot, chronische Müdigkeit, Rötung/Brennen in den Augen (Uveitis) und schmerzhafte, rote, erhabene Hautflecken an den Unterschenkeln (Erythema nodosum).
Auf einer Computertomographie (CT) der Lunge ist eine spezifische Vergrößerung der Lymphknoten zu erkennen. Die endgültige Diagnose wird durch den Nachweis von nicht-infektiösen Granulomen in einer Biopsie gestellt, die während einer Bronchoskopie (Kamerauntersuchung der Lunge) aus einem Lymphknoten entnommen wurde.
Bei vielen Patienten verläuft die Sarkoidose mild und heilt innerhalb von 1-2 Jahren von selbst ab, ohne dass Medikamente eingenommen werden müssen. Wenn jedoch die Lungenkapazität sinkt oder Augen bzw. Herz betroffen sind, wird zum Schutz der Organe eine Cortisontherapie (Steroide) für 6 Monate bis zu 1 Jahr durchgeführt.
Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.



