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Çakırtepe Hastanesi
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Seborrhoisches Ekzem

Diagnose, klinisches Bild und therapeutische Verfahren.

Allgemeine Informationen zum Seborrhoischen Ekzem

Das seborrhoische Ekzem ist eine chronisch rezidivierende Hauterkrankung, die sich durch Schuppung, Rötungen (Erytheme) und Schuppenbildung in Bereichen mit hoher Talgdrüsendichte (Kopfhaut, Gesicht, Nasolabialfalten, prästernale Region) auszeichnet. Die Pathogenese wird vermutlich durch Pilze der Gattung Malassezia getriggert. In unserer dermatologischen Klinik wird die Erkrankung durch den Einsatz medizinischer Shampoos sowie topischer antimykotischer und entzündungshemmender Präparate effektiv kontrolliert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte klinische Informationen zur Pathologie finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist das Seborrhoische Ekzem?

Es handelt sich um eine chronische Entzündung der Haut in Bereichen mit hoher Talgproduktion (Sebum), die sich durch gelbliche, fettige Schuppen und Krusten auf einem erythematösen (geröteten) Grund äußert.

Wie unterscheidet es sich von der Psoriasis (Schuppenflechte)?

Bei der Psoriasis sind die Schuppen silbrig, sehr dick und neigen bei Entfernung zu punktförmigen Blutungen (Auspitz-Phänomen). Beim seborrhoischen Ekzem sind die Schuppen eher gelblich und fettig und bluten beim Kratzen nicht so leicht.

Führt es zu Alopezie (Haarausfall)?

Es verursacht nicht direkt eine dauerhafte Alopezie. Allerdings kann anhaltendes Kratzen der Kopfhaut aufgrund des starken Juckreizes zu mechanischen Traumata und temporärem Haarbruch führen.

Was ist die Ätiologie? Ist es ansteckend?

Es ist absolut nicht ansteckend. Es entsteht durch die Überproliferation einer zur normalen Hautflora gehörenden Hefe (Malassezia), die sich von den Hautlipiden ernährt, in Kombination mit einer hyperaktiven Immunantwort. Psychischer Stress und Schlafmangel können akute Schübe triggern.

Ist 'Kopfgneis' bei Säuglingen dieselbe Pathologie?

Ja. Die dicken, gelblichen, fettigen Krusten auf der Kopfhaut von Säuglingen in den ersten Lebensmonaten (Kopfgneis) stellen die kindliche Variante des seborrhoischen Ekzems dar, die sich meist bis zum Ende des ersten Lebensjahres spontan zurückbildet.

Wie wird es klinisch behandelt?

Es gibt keine definitive Heilung, aber die Schübe lassen sich sehr gut kontrollieren. Für die Kopfhaut werden medizinische Shampoos mit Ketoconazol oder Zinkpyrithion eingesetzt. Bei fazialen Erythemen werden topische Antimykotika (Pilzmittel) und niedrig dosierte Kortikosteroid-Salben verordnet, um das Hautbild zu normalisieren.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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