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Çakırtepe Hastanesi
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Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit)

Diagnose, Symptomatik und therapeutische Verfahren.

Allgemeine Informationen zu Diabetes Mellitus

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel durch eine unzureichende Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse oder eine zelluläre Insulinresistenz auf gefährliche Werte ansteigt. Typische Leitsymptome sind Polydipsie, Polyurie und Gewichtsverlust. In unseren Abteilungen für Innere Medizin wird durch Insulinsubstitution, orale Antidiabetika und diätetische Interventionen eine optimale Blutzuckerregulation erreicht.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte klinische Informationen zur Pathologie finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Diabetes Mellitus?

Es handelt sich um einen Zustand, bei dem sich aufgrund eines Mangels oder einer Ineffizienz des Hormons Insulin, das dafür verantwortlich ist, dass Glukose aus der Nahrung in die Zellen gelangt, Zucker im Blut ansammelt und das Gefäßsystem schädigt.

Was ist der Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes?

Typ-1-Diabetes: Das Immunsystem zerstört die Bauchspeicheldrüse, es wird kein Insulin produziert; beginnt meist im Kindesalter und erfordert zwingend exogene Insulingaben.
Typ-2-Diabetes: Wird durch Adipositas und Bewegungsmangel ausgelöst. Insulin ist vorhanden, aber die Zellen reagieren unzureichend (Insulinresistenz); betrifft Erwachsene und kann mit oralen Antidiabetika/Diät gesteuert werden.

Was bedeutet Prädiabetes?

Es handelt sich um das Vorstadium, in dem der Nüchternblutzucker erhöht ist (zwischen 100-125 mg/dl), aber noch nicht den Schwellenwert für die Diabetes-Diagnose (126 mg/dl und mehr) erreicht hat. Durch Anpassung des Lebensstils kann ein manifester Diabetes verhindert werden.

Was sind die 3 Hauptsymptome?

Die klassische Symptomtrias umfasst: Polydipsie (übermäßiger und unstillbarer Durst), Polyurie (sehr häufiges und reichliches Wasserlassen, auch nachts) und Polyphagie (ständiges Hungergefühl trotz vermehrter Nahrungsaufnahme).

Wie schädigt die Krankheit den Körper (Komplikationen)?

Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt das Gewebe und führt langfristig zur Erblindung durch retinale Gefäßschäden (Retinopathie), zu dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Nephropathie) und zu sensorischen Ausfällen in den Extremitäten, die Amputationen erfordern können (Neuropathie).

Warum ist der HbA1c-Wert so wichtig?

Während kapilläre Blutzuckermessungen nur Momentaufnahmen liefern, zeigt der HbA1c-Wert (glykiertes Hämoglobin) den genauen Blutzuckerdurchschnitt der letzten 3 Monate an. Der therapeutische Erfolg wird daran gemessen, diesen Wert bei etwa 6,5 % zu halten.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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