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Çakırtepe Hastanesi
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Infantile Zerebralparese

Diagnose, klinisches Bild und therapeutische Verfahren.

Allgemeine Informationen zur Zerebralparese

Die infantile Zerebralparese (Cerebralparese) ist eine Gruppe von dauerhaften, aber nicht progredienten Haltungs- und Bewegungsstörungen, die durch eine Schädigung des sich entwickelnden fetalen oder kindlichen Gehirns verursacht werden. Klinisch zeigt sich eine Spastik oder Hypotonie der Muskulatur. Durch die enge Kooperation unserer pädiatrischen Neurologie und Physiotherapie wird die Lebensqualität der Patienten durch Botulinumtoxin-Injektionen, intensive Rehabilitation und korrigierende orthopädische Eingriffe nachhaltig verbessert.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte klinische Informationen zur Pathologie finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist die Infantile Zerebralparese?

Es handelt sich um eine bleibende körperliche Behinderung, die durch eine Schädigung des Gehirns (insbesondere der motorischen und posturalen Kontrollzentren) während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder in den ersten Lebensmonaten entsteht.

Tritt sie primär durch Geburtskomplikationen auf?

Während im Volksmund oft angenommen wird, dass sie nur durch schwere Geburten (z.B. Nabelschnurumschlingung, Asphyxie) entsteht, resultiert die überwiegende Mehrheit der Fälle aus intrauterinen Infektionen, genetischen Faktoren oder extremer Frühgeburtlichkeit.

Ist es eine progrediente (fortschreitende) Erkrankung?

Nein. Die zerebrale Läsion ist statisch; der Schaden vergrößert sich nicht (anders als bei progredienten Erkrankungen wie ALS oder Krebs). Allerdings können sich im Laufe des kindlichen Wachstums muskuloskelettale Deformitäten aufgrund der persistierenden Spastik verschlimmern.

Was bedeutet 'Spastische Zerebralparese'?

Dies ist die häufigste Form der Erkrankung. Aufgrund der Hirnschädigung sendet das ZNS unkontrollierte Kontraktionsbefehle an die Muskulatur, wodurch die Extremitäten in einem Zustand der Hypertonie (Spastik) verbleiben und die Bewegungen starr und mechanisch wirken.

Führt die Erkrankung zu einer geistigen Behinderung?

Nicht zwingend. CP ist in erster Linie eine neuromotorische Störung. Abhängig von der Lokalisation der Hirnschädigung kann die kognitive Funktion völlig intakt (oder sogar überdurchschnittlich) sein, während bei anderen Patienten kognitive Defizite, Epilepsie oder sensorische Beeinträchtigungen (Hören/Sehen) begleitend auftreten können.

Wie wird therapiert und rehabilitiert?

Es existiert kein Medikament zur Heilung des defekten Hirngewebes. Eine lebenslange, kontinuierliche Physiotherapie ist essenziell. Zur Lösung lokaler Muskelverkrampfungen werden Botulinumtoxin-Injektionen appliziert. Bei ausgeprägten Kontrakturen oder Knochendeformitäten kommen orthopädische Operationen (z.B. Sehnenverlängerungen) zum Einsatz, um die Gehfähigkeit des Kindes zu fördern.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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