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Çakırtepe Hastanesi
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Silikose

Diagnose, Symptomatik und therapeutische Verfahren.

Allgemeine Informationen zur Silikose

Die Silikose (Quarzstaublunge) ist die Bildung von dauerhaften Vernarbungen (Fibrose) und Verhärtungen in der Lunge, die durch die langjährige Inhalation von silikahaltigem Staub bei Berufen wie dem Bergbau oder dem Sandstrahlen von Jeans (Denim) entsteht. Es handelt sich um eine unheilbare berufsbedingte Lungenerkrankung. In unserer pneumologischen Klinik wird sie zur Erhaltung der Atemkapazität mit einer Sauerstofftherapie überwacht und behandelt.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte klinische Informationen zur Pathologie finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist eine Silikose?

Es handelt sich um eine Pneumokoniose (Staublunge), bei der feiner Quarzstaub (Siliziumdioxid) bis in die tiefsten Lungenbläschen vordringt. Da das Immunsystem diese Partikel nicht abbauen kann, kommt es zu einer chronischen Entzündung und einer starren, narbigen Verhärtung des Lungengewebes.

In welchen Berufen tritt sie auf?

Sie tritt vor allem bei Personen auf, die ohne angemessene Atemschutzmasken in Berufen wie dem Bergbau (Kohle/Gold), dem Sandstrahlen von Jeans, der Marmor-, Granit- und Keramikverarbeitung sowie in der Glasherstellung und in Gießereien arbeiten.

Wie wird die Lunge geschädigt?

Makrophagen (Fresszellen) in der Lunge phagozytieren den Quarzstaub, was jedoch zur Zerstörung der Zelle führt. Die platzende Zelle schüttet Entzündungsmediatoren aus. Dieser permanente Kreislauf aus Zelltod und Entzündung führt dazu, dass das elastische, schwammartige Gewebe der Lunge wie Beton verhärtet (Fibrose) und der Sauerstoffaustausch blockiert wird.

Was sind die klinischen Symptome?

Die Krankheit beginnt oft schleichend, meist 10 bis 20 Jahre nach Beginn der Staubexposition. Zu den Symptomen gehören ein sich verschlimmernder, trockener Husten ohne Auswurf, Belastungsdyspnoe (Atemnot beim Treppensteigen) und in fortgeschrittenen Stadien Zyanose (Blaufärbung) der Nägel.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Die Berufsanamnese ist der wichtigste diagnostische Hinweis. Die Diagnose wird durch eine hochauflösende Computertomographie (HRCT) der Lunge gesichert, die typischerweise kleine, runde Knötchen in den oberen Lungenabschnitten und eierschalenartige (eggshell) Verkalkungen in den Lymphknoten zeigt.

Ist eine Heilung oder Rückbildung möglich?

Nein. Es gibt kein Medikament, das das verhärtete Narbengewebe in der Lunge auflösen oder rückgängig machen kann. Die wichtigste therapeutische Maßnahme ist der sofortige Stopp der Staubexposition. Zur Linderung werden Bronchodilatatoren, Kortikosteroide und Sauerstoffgeräte eingesetzt. Im Endstadium (Lungenversagen) ist eine Lungentransplantation die einzige Überlebenschance.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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