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Çakırtepe Hastanesi
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Vulvodynie

Diagnose, Symptome und Behandlungsmethoden.

Allgemeine Informationen zur Vulvodynie

Vulvodynie ist ein chronisches, unerklärliches Brenn- und Schmerzsyndrom, das mindestens drei Monate im äußeren Genitalbereich von Frauen andauert, ohne dass eine sichtbare Infektion oder Hauterkrankung vorliegt. In unseren Abteilungen für Gynäkologie und Physiotherapie wird dieser Schmerzkreislauf mit Beckenbodenrehabilitation und neuromodulierenden Medikamenten durchbrochen.

Krankheitsdetails und häufig gestellte Fragen

Detaillierte Informationen zur Erkrankung finden Sie unter den folgenden Rubriken.
Was ist Vulvodynie?

Es handelt sich um die Situation, in der Frauen in ihren äußeren Geschlechtsorganen (Vulva, Klitoris, Schamlippen und Scheideneingang) monatelang ein mysteriöses, starkes Brennen und Schmerzen verspüren, obwohl keine sichtbare Krankheit oder Mikrobe vorhanden ist.

Was ist der Unterschied zu Vaginismus?

Beim Vaginismus verkrampfen und verschließen sich die Vaginalmuskeln unwillkürlich, weil die Frau Angst hat. Die Vulvodynie hingegen ist keine Kontraktion, sondern ein NERVENSCHMERZ. Selbst wenn die Muskeln entspannt sind, verursacht die kleinste Berührung dieses Bereichs (Geschlechtsverkehr, Toilettenpapier usw.) schreckliche Schmerzen.

Wie ist der Schmerz?

Patientinnen beschreiben diesen Zustand als "ein unerträgliches Brennen und einen Stromschlag, als ob Säure auf eine offene Wunde gegossen, mit einer Rasierklinge geschnitten oder Pfeffer darauf gerieben würde". Dieses Gefühl kann sogar beim Tragen enger Hosen, beim Fahrradfahren oder einfach nur beim Sitzen auf einem Stuhl ausgelöst werden.

Ist es rein psychologisch (eingebildet)?

ABSOLUT NEIN! Vulvodynie ist eine echte körperliche Krankheit. Es ist ein neuropathisches Schmerzsyndrom, das dadurch entsteht, dass die Nervenenden in der Vulva ohne Entzündung überempfindlich werden, die Schmerzgrenze zusammenbricht und Spasmen in der Beckenbodenmuskulatur auftreten.

Wie wird es diagnostiziert? (Wattestäbchen-Test)

Der Arzt schließt alle Infektionen und Hauterkrankungen (Pilze, Ekzeme usw.) aus. Dann berührt er die Vulvabereiche sehr leicht, wie mit einer Feder, mit einem Wattestäbchen (Q-Tip). Löst diese Berührung, die normalerweise gar nicht wehtun sollte, bei der Patientin einen Schmerz wie einen Messerstich aus, wird die Diagnose gestellt.

Wie wird es behandelt?

Gewöhnliche Schmerzmittel oder Antibiotika WIRKEN NICHT. Die Behandlung ist vielschichtig:
1) Es werden Neuropathie-Tabletten (Gabapentin/Amitriptylin), die Schmerzsignale unterbrechen, und lokale Cremes verwendet, die den Bereich betäuben.
2) Mit der Beckenboden-Physiotherapie, der erfolgreichsten Methode, werden die Muskeln, die durch den Schmerz jahrelang verkrampft waren, durch Massage- und Biofeedback-Methoden von innen heraus entspannt.

Die Inhalte unserer Gesundheitsbibliothek dienen nur zu Informationszwecken und basieren auf wissenschaftlichen Daten zum Zeitpunkt der Aufzeichnung. Bei Fragen, Bedenken, Diagnosen oder Behandlungen bezüglich Ihrer Gesundheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung.


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