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Früherkennung rettet Leben
Für die Allgemeinbevölkerung beginnt das Darmkrebs-Screening (Koloskopie) in der Regel im Alter von 45-50 Jahren. Wenn jedoch ein Verwandter ersten Grades (Mutter, Vater, Geschwister) an Darmkrebs erkrankt ist, lautet die goldene Regel: Sie müssen "10 Jahre vor" dem Alter, in dem Ihr Verwandter diagnostiziert wurde, mit den Vorsorgeuntersuchungen beginnen. Wenn bei Ihrem Vater beispielsweise im Alter von 48 Jahren die Diagnose gestellt wurde, ist es zwingend erforderlich, dass Sie Ihre erste Koloskopie im Alter von 38 Jahren durchführen lassen.
Etwa 20 % bis 30 % der Darmkrebserkrankungen beruhen auf genetischer Vererbung oder familiärer Veranlagung. Das Risiko ist besonders hoch in Familien mit genetischen Mutationen wie FAP (Familiäre adenomatöse Polyposis) und dem Lynch-Syndrom.
Die definitivste und wirksamste Screening-Methode ist die "Koloskopie". Eine Koloskopie diagnostiziert nicht nur Krebs, sondern verhindert die Krankheit auch, noch bevor sie entsteht, indem sie Vorläufer-"Polypen", die das Potenzial haben, sich zu Krebs zu entwickeln, sofort abschneidet und entfernt. Darüber hinaus ist der Test auf okkultes Blut im Stuhl (FOBT) ein Hilfsmittel, das bei Routine-Screenings eingesetzt wird.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



