Über die Behandlungsmethode
Operationsarten und Genesung
Die Operationsplanung hängt vom Stadium des Tumors ab. Es kann eine Keilexzision (Wedge-Resektion), bei der nur ein kleines tumorbefallenes Stück entnommen wird, eine Lobektomie, bei der ein Lungenlappen (rechts gibt es 3, links 2 Lappen) vollständig entfernt wird, oder eine Pneumonektomie durchgeführt werden, bei der bei sehr zentral liegenden Tumoren eine gesamte Lunge entfernt wird.
Bei der offenen Chirurgie wird der Eingriff durch eine weite Öffnung zwischen den Rippen durchgeführt, was zu stärkeren postoperativen Schmerzen führt. Die geschlossene Chirurgie (VATS) erfolgt, indem man mit einer Kamera durch 2-3 kleine Löcher eindringt. Bei der geschlossenen Operation verlaufen die Genesung des Patienten, die Entlassung und die Rückkehr zur normalen Atmung viel schneller.
Krebszellen neigen dazu, zuerst in die regionalen Lymphknoten zu streuen. Während der Chirurg bei der Operation den krebsbefallenen Lappen entfernt, reinigt er auch die umliegenden mediastinalen Lymphknoten. Dies ist eine unverzichtbare Regel in der Chirurgie, sowohl um das genaue Stadium der Erkrankung zu bestimmen als auch um das Rezidivrisiko zu senken.
Mit Lungenfunktionstests (Lufu) vor der Operation wird die Lungenkapazität des Patienten bereits gemessen. Die Menge des zu entfernenden Gewebes wird so berechnet, dass der Patient nach der Operation nicht von einem Sauerstoffgerät abhängig bleibt. Auch wenn anfangs eine leichte Kurzatmigkeit zu spüren ist, dehnt sich das verbleibende Lungengewebe mit der Zeit aus (Kompensation), um dieses Defizit auszugleichen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



