Über die Behandlungsmethode
Phasen der nuklearmedizinischen Behandlung
Lutetium-177 (emittiert Betastrahlen) verbrennt einen 1-2 Millimeter großen Bereich in der Krebszelle, ist wirksam und hat wenige Nebenwirkungen. Actinium-225 (emittiert Alphastrahlen) ist ein viel stärkeres, schwereres und kurzreichweitiges Strahlengeschoss; es wird als Waffe der letzten Instanz eingesetzt, die die DNA der Zelle bei hochaggressiven Tumoren zertrümmert, die selbst gegen die Lutetium-Therapie resistent sind.
Die größte Revolution dieser Methode liegt hier. Da das Medikament nur an den PSMA-Rezeptor von Prostatazellen bindet, wirkt es wie eine "intelligente Bombe", und die Strahlenschäden an gesunden Organen sind minimal. Es kann lediglich zu Trockenheit der Speichel- und Tränendrüsen führen.
Das Medikament wird dem Patienten intravenös als langsame Infusion verabreicht (etwa 30 Minuten). Da der Patient jedoch Strahlung ausgesetzt ist, wird er nach der Behandlung in der Regel für 1-2 Nächte in speziellen bleiverkleideten Nuklearmedizin-Zimmern isoliert (bis das Strahlungsniveau sinkt). Der Kontakt zu Familienmitgliedern ist im Rahmen bestimmter Regeln gestattet.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



