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Gefahren durch übermäßigen Wasserkonsum und Hyponatriämie
Wird dem Körper in kurzer Zeit mehr Wasser zugeführt, als die Nieren ausscheiden können (1 Liter pro Stunde), verdünnt sich der Natrium-(Salz-)Anteil im Blut schlagartig und sinkt auf ein gefährliches Niveau (Hyponatriämie). Die Zellen, insbesondere die Gehirnzellen, nehmen Wasser auf und beginnen wie Ballons anzuschwellen. Dieser Zustand kann zu starken Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Erbrechen, Krampfanfällen, Koma und sogar zum Tod führen (Wasservergiftung).
Für Patienten mit Herzinsuffizienz, schwerer Niereninsuffizienz und Leberzirrhose im fortgeschrittenen Stadium ist eine "Flüssigkeitsrestriktion" lebenswichtig. Da die Pumpe (Herz) oder der Filter (Niere) bei diesen Patienten defekt ist, kann überschüssiges Wasser nicht aus dem Körper ausgeschieden werden; es sammelt sich in der Lunge an und lässt den Patienten ertrinken, oder es verursacht massive Schwellungen (Ödeme) in den Beinen. Das Wasserlimit dieser Patienten wird von ihren Ärzten strikt festgelegt (in der Regel 1-1,5 Liter pro Tag).
Der tägliche Wasserbedarf eines durchschnittlichen, gesunden Menschen ist proportional zu seinem Gewicht. Die allgemeine medizinische Formel lautet: 30-35 Milliliter (ml) Wasser pro Kilogramm. Beispielsweise reicht es für eine gesunde Person mit einem Gewicht von 70 Kilogramm aus, etwa 2,1 Liter (70 x 30) Wasser zu trinken. An Tagen mit Sport, Schwitzen oder extremer Hitze kann diese Menge lediglich um einen halben bis 1 Liter erhöht werden. Ihr bester Wasserindikator ist Ihre Urinfarbe; eine blassgelbe/transparente Farbe beweist, dass Sie ausreichend Wasser trinken.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



