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Eine harmlose Schwellung oder ein Gefahrensignal?
Wenn das Kind gerade eine Grippe, eine Erkältung oder eine Halsentzündung durchmacht, zeigt das Anschwellen der Knoten, dass das Immunsystem richtig arbeitet (die Mikrobe bekämpft). Harmlose Knoten sind in der Regel kleiner als 1-2 cm, schmerzen bei Berührung leicht, lassen sich weich unter der Haut verschieben (gleiten) und schrumpfen einige Wochen nach Abklingen der Infektion von selbst wieder.
1. Wenn die Größe des Knotens 2 Zentimeter überschreitet und trotz Einnahme von Antibiotika wochenlang (4-6 Wochen) nicht schrumpft. 2. Wenn er bei Berührung nicht schmerzt, aber sehr hart wie Gummi/Stein ist und sich miteinander verbacken anfühlt, als hätte er Wurzeln geschlagen (unbeweglich). 3. Wenn er direkt über dem Schlüsselbein (supraklavikulär) aufgetreten ist (dieser Bereich ist immer riskant). 4. Wenn das Kind zusätzlich unter unerklärlichen nächtlichen Schweißausbrüchen, Gewichtsverlust und hartnäckigem Fieber (das länger als 1 Monat andauert) leidet, muss dieser Zustand dringend von einem Spezialisten für pädiatrische Onkologie oder Hämatologie untersucht werden.
Zunächst werden ein detailliertes Blutbild (Blutausstrich) und ein harmloser "Ultraschall" angefordert, um festzustellen, ob das Innere des Knotens flüssig oder fest ist. Werden im Ultraschall verdächtige Befunde (strukturelle Verschlechterung) festgestellt, wird zur endgültigen Diagnose eine pathologische Biopsie durchgeführt, indem entweder mit einer Nadel in den Knoten gestochen wird oder ein Teil des Knotens durch einen kleinen chirurgischen Eingriff entfernt wird.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



