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Die Wahrheit über feste Fette
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass natürliche gesättigte Fette (z. B. hochwertige Butter oder das fleischeigene Fett) nicht so giftig sind, wie bisher angenommen. Die eigentlichen tödlichen Fette, die die Arterien verstopfen, sind industrielle "Transfette" (Margarinen) und der damit verbundene übermäßige Konsum von Zucker (Kohlenhydraten). Natürliche gesättigte Fette sind für den Aufbau von Zellmembranen und die Hormonsynthese (Testosteron usw.) notwendig.
Ja, gesättigte Fette erhöhen das LDL- (schlechte) Cholesterin in gewissem Maße, aber sie erhöhen gleichzeitig auch das HDL- (gute) Cholesterin. Darüber hinaus erhöhen sie das Risiko einer Arterienverkalkung für sich genommen eigentlich nicht, da sie die Struktur der LDL-Partikel vergrößern (und so von den kleinen, arterienverstopfenden Partikeln ablenken).
Auch wenn sie nicht völlig schädlich sind, haben sie einen sehr hohen Kaloriengehalt. Die Weltgesundheitsorganisation und kardiologische Fachgesellschaften empfehlen, dass maximal 10 % der täglichen Gesamtkalorienaufnahme (ca. 20-25 Gramm) aus gesättigten Fetten stammen sollten und dass der Großteil des Fettbedarfs durch ungesättigte Fette (Omega 3-9) wie Olivenöl und Avocado gedeckt werden sollte.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



