Über die Behandlungsmethode
Leberbeurteilungsprozess
In der überwiegenden Mehrheit der Fälle ja. Eine Biopsie ist ein mit einem Blutungsrisiko verbundenes Verfahren, bei dem mit einer Nadel ein Stück Gewebe aus der Leber entnommen werden muss. Der Fibroscan hingegen wird wie ein Ultraschall äußerlich angewendet und liefert innerhalb von Sekunden den Härtegrad der Leber (Zirrhoserisiko) als numerische Daten. Nur in sehr komplexen und atypischen Fällen kann die klassische Nadelbiopsie noch erforderlich sein.
Der Patient liegt auf dem Rücken. Der Arzt platziert die Sonde (den Kopf) des Geräts zwischen den rechten Rippen über der Leber. Das Gerät sendet leichte, vibrierende Wellen in die Leber. Durch die Messung der Ausbreitungsgeschwindigkeit dieser Wellen in der Leber wird sofort auf dem Bildschirm angezeigt, wie stark das Organ verhärtet ist (Fibrose-Score). Das Verfahren dauert nur 5-10 Minuten.
Ja, um die genauesten und fehlerfreisten Ergebnisse zu erhalten, ist vor dem Eingriff ein Fasten von mindestens 3-4 Stunden (Einstellen von Essen und Trinken, außer Wasser) erforderlich. Da Essen die Durchblutung der Leber erhöht, kann es die Messwerte fälschlicherweise anheben.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



