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Schritte eines umfassenden Augen-Screenings
Bei einer Standarduntersuchung werden zunächst Brechungsfehler (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus) mit computergestützten Geräten (Autorefraktometer) gemessen. Anschließend wird der vordere Teil des Auges (Hornhaut, Iris, Linse) mit einem Biomikroskop untersucht. Der Augendruck (Glaukom) wird gemessen. Schließlich wird die Pupille mit speziellen Tropfen erweitert, um die Netzhaut (Nervennetzwerk) und den Sehnerv im hinteren Teil des Auges detailliert zu scannen.
Absolut ja. Das Auge ist das einzige Organ im menschlichen Körper, bei dem das lebende Gefäß- und Nervennetz mit bloßem Auge (oder einem Mikroskop) direkt betrachtet werden kann. Durch einen Blick auf den Augenhintergrund kann Ihr Augenarzt die ersten Anzeichen von Diabetes (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel, MS (Multipler Sklerose) und sogar Hirntumoren erkennen.
Auch wenn keine Sehbeschwerden vorliegen, werden regelmäßige Augenuntersuchungen empfohlen: bei Babys in den ersten 6 Monaten und vor dem Schuleintritt, bei Erwachsenen (zwischen 18 und 40 Jahren) alle 2 Jahre und nach dem 40. Lebensjahr (insbesondere wegen des Risikos für erhöhten Augendruck) regelmäßig jedes Jahr.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



