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Warum minimal-invasive (laparoskopische) Chirurgie?
Da bei offenen Operationen Muskeln und Häute großflächig durchtrennt werden, treten postoperativ furchtbare Wundschmerzen auf. In der minimal-invasiven Chirurgie hingegen werden die Muskelfasern nicht durchtrennt, es wird lediglich zwischen ihnen hindurchgegangen. Aus diesem Grund sind die Schmerzen, die der Patient beim Aufwachen verspürt, äußerst gering, und er benötigt weitaus weniger starke Schmerzmittel.
Während der Krankenhausaufenthalt eines Patienten nach einer offenen Operation 5-7 Tage betragen kann, steht der Patient bei minimal-invasiven Eingriffen in der Regel noch am Abend desselben Tages auf und kann innerhalb von 1-2 Tagen völlig selbstständig nach Hause (und ins Berufsleben) zurückkehren.
Da keine riesige Wunde (Schnitt) vorhanden ist, geht der Kontakt des Körpers mit Mikroben aus der Außenwelt gegen null (das Infektionsrisiko ist gering). Da hochauflösende Kameras zudem selbst die feinsten Blutgefäße im Inneren riesig erscheinen lassen, erfolgt die Blutungskontrolle weitaus fehlerfreier als bei einer offenen Operation.
Anstelle einer großen, dicken, mit Nahtspuren übersäten Narbe, die sich von einem Ende Ihres Bauches zum anderen erstreckt, verbleiben lediglich 3-4 winzige, punktgroße Narben, die in der Bikinizone oder im Bauchnabel verborgen sind. Diese Narben verblassen zudem innerhalb weniger Monate und werden nahezu unsichtbar.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



