Über die Behandlungsmethode
Kryochirurgie (Gefrierchirurgie) und Rekonstruktion
Da es sich bei diesen Tumoren nicht um vollwertigen Krebs handelt, ist es in der Regel unnötig, dem Patienten eine systemische Chemotherapie mit schweren Nebenwirkungen zu verabreichen. Ein mechanisches Ausschaben und Belassen des Knochens führt jedoch mit 50 %iger Wahrscheinlichkeit zu einem Wiederauftreten (Rezidiv) des Tumors. Flüssiger Stickstoff, der nur auf diesen Teil des Knochens gegossen wird, erzeugt einen sehr starken mechanischen zellulären Schock, der alle Zellen einfriert und platzen lässt und die Wahrscheinlichkeit, dass der Tumor wiederkommt, auf 5 % senkt.
Das Knochengewebe, auf das flüssiger Stickstoff gegossen wird, verliert etwas von seiner Vitalität (und Flexibilität) und wird brüchig. Nach Abschluss des Gefrierprozesses machen die Chirurgen den Knochen wieder so stark wie zuvor, indem sie diese geleerte Riesenhautknochenhöhle mit einem medizinischen Füllmaterial namens "Knochenzement (PMMA)" oder mit Knochentransplantaten (Knochenspan) füllen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



