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Die stille Gefahr: Lärmbedingter Hörverlust
In unserem Innenohr (Cochlea) befinden sich Tausende von mikroskopisch kleinen Haarzellen, die den Schall an das Gehirn weiterleiten. Hohe Schallwellen von über 85 Dezibel führen dazu, dass diese Härchen übermäßig erschüttert werden, abknicken und die Zellen mit der Zeit absterben. Abgestorbene Hörnervenzellen können sich im menschlichen Körper nicht regenerieren; daher ist der entstandene Hörverlust dauerhaft.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt bei der Nutzung von Kopfhörern die "60/60"-Regel. Dieser Regel zufolge sollte die Lautstärke des Geräts beim Musikhören niemals 60 % der maximalen Lautstärke überschreiten und die Kopfhörer sollten nicht länger als 60 Minuten ununterbrochen pro Tag verwendet werden. Danach müssen die Ohren unbedingt ausgeruht werden.
In-Ear-Kopfhörer, die vollständig in den Gehörgang eingeführt werden, bringen die Schallquelle nur wenige Millimeter an das Trommelfell heran und fangen den Schall direkt im Inneren ein. Dies erhöht die Dezibel-Intensität dramatisch. Over-Ear-Kopfhörer, die die Ohrmuschel von außen umschließen, gelten als viel sicherer für die Ohrengesundheit, da sie den Schall streuen und isolieren.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



