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Der Zyklus von zellulärer Vermehrung und Erneuerung
Der Hauptzweck der Mitose ist es, die "genetische Kontinuität" sicherzustellen. Die Chromosomenzahl (beim Menschen 46) ändert sich durch die Teilung nie. Während anfangs 1 Zelle vorhanden ist, entstehen am Ende des Prozesses 2 Zellen mit exakt demselben genetischen Code. Während sie bei mehrzelligen Organismen (Menschen) für Wachstum, Entwicklung und Gewebereparatur sorgt, ermöglicht sie bei einzelligen Organismen wie Amöben und Bakterien direkt die "Fortpflanzung (Vermehrung)".
Die Mitose findet nach der Vorbereitungsphase (Interphase) in 4 Hauptphasen als Kernteilung statt: 1. **Prophase:** Die Kernhülle löst sich auf, die Chromatinfäden verdicken sich und verwandeln sich in deutliche Chromosomen. 2. **Metaphase:** Die Chromosomen ordnen sich in einer einzigen Reihe genau in der Mitte der Zelle (Äquatorialebene) an. (Dies ist die Phase, in der die Chromosomen unter dem Mikroskop am deutlichsten zu sehen sind). 3. **Anaphase:** Die Schwesterchromatiden trennen sich voneinander und werden zu den entgegengesetzten Polen der Zelle gezogen. 4. **Telophase:** Um die zu den Polen gezogenen Chromatiden bildet sich wieder eine Kernhülle. Anschließend schnürt sich die Zelle durch die Teilung des Zytoplasmas (Zytokinese) in der Mitte ein und teilt sich vollständig in zwei.
In einem gesunden Körper unterliegt die Mitose einer sehr strengen genetischen Kontrolle; die Zelle weiß, wann sie sich teilen und wann sie aufhören muss (Apoptose/Zelltod). Mutiert jedoch die DNA der Zelle, verliert sie dieses "Stopp"-Signal. Die Zelle beginnt, sich unkontrolliert, unaufhaltsam und wie verrückt in Folge mitotisch zu teilen. Diese unkontrollierten Zellhaufen (Massen) werden als "Krebs / Tumor" bezeichnet.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.



