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Çakırtepe Hastanesi
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Spinale Injektion (Gezielte Wirbelsäulenbehandlung)

Über die Behandlungsmethode

Die spinale Injektion (Epidurale Steroidinjektion / Transforaminale Injektion) ist eine interventionelle Schmerztherapie (Algesiologie), die bei Lenden-, Brust- oder Halsbandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen (Verengungen des Wirbelkanals) angewendet wird und die stärkste Alternative zu einer chirurgischen Operation (Skalpell) darstellt. Unter OP-Bedingungen im Krankenhaus wird unter millimetergenauer Führung von Durchleuchtungs- (Röntgen in Echtzeit) oder Ultraschallgeräten eine spezielle Mischung aus Kortison und Betäubungsmitteln genau auf die Nervenwurzel gesprüht, die aus dem Rückenmark austritt und durch den Bandscheibenvorfall gequetscht und entzündet ist.

Nicht-chirurgische Behandlung von Bandscheibenvorfällen und Schmerzen

Die Wirkung gezielter Injektionen auf den Bandscheibenvorfall und der Anwendungsprozess.
Zerstört die spinale Injektion den Bandscheibenvorfall vollständig?

Der Zweck dieser Injektionen ist es nicht, das aus der Bandscheibe ausgetretene Knorpelstück (den Vorfall) physisch aufzulösen oder zu zerstören. Der Zweck ist es, diese sehr schwere "Entzündung (Ödem)", die durch die Quetschung des Nervs durch den Vorfall entstanden ist, mit der Kraft von Kortison auszulöschen. Wenn das Ödem im Nerv zurückgeht, verschwindet der schreckliche Schmerz, der in das Bein des Patienten ausstrahlt, wie abgeschnitten; Im Laufe der Zeit verkleinern die körpereigenen Makrophagenzellen diesen Vorfall von selbst.

Wird blind (auf gut Glück) vorgegangen, besteht das Risiko, den Nerv mit der Nadel zu durchstechen?

Es wird niemals blind vorgegangen. Dank des Durchleuchtungsgeräts sieht der Arzt den Fortschritt der Nadel in der Wirbelsäule Sekunde für Sekunde auf dem Bildschirm. Die Nadel wird nicht in den Nerv selbst, sondern in den "Epiduralraum" um den Nerv herum platziert, daher ist das Risiko einer Lähmung oder Nervenschädigung in erfahrenen Händen so gut wie ausgeschlossen.

Wie lange dauert der Eingriff, was ist danach zu tun?

Das Verfahren dauert im Wachzustand (nur mit örtlicher Betäubung) in der Regel durchschnittlich 15-20 Minuten. Die Wirkung des Medikaments erreicht innerhalb von 2 bis 5 Tagen ihr Maximum. Für eine dauerhafte Lösung ist es von entscheidender Bedeutung, dass der schmerzfreie Patient diese Zeit nicht damit verbringt, schwere Lasten zu heben, weil er sagt: "Ich bin geheilt", sondern im Gegenteil mit den vom Arzt verordneten physiotherapeutischen "Übungen zur Stärkung des unteren Rückens" beginnt.

Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.


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