Über die Behandlungsmethode
Eingriffsablauf und Anwendungsdetails
Der Eingriff wird in der Regel unter leichter Sedierung (Dämmerschlaf) oder lokaler Anästhesie in einem elektrophysiologischen Labor durchgeführt. Über eine Vene in der Leiste werden dünne, flexible Schläuche (Katheter) zum Herzen geführt. Zunächst wird der Herd (Ursprung), der das Herzrasen verursacht, lokalisiert (Mapping), anschließend wird dieser Bereich durch Abgabe von Wärme- oder Kälteenergie über die Katheterspitze unschädlich gemacht.
Je nach Art und Komplexität der Rhythmusstörung kann die Dauer des Eingriffs zwischen 1 und 4 Stunden variieren. Da die Leistenregion lokal betäubt wird, ist der Eingriff schmerzfrei; während der Suche nach dem Herd des Herzrasens im Herzen kann jedoch ein vorübergehendes Gefühl von Herzklopfen oder ein leichtes Brennen in der Brust auftreten.
Sie wird als definitive Behandlung angewendet, insbesondere bei Patienten, die auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprechen oder keine Medikamente einnehmen möchten, sowie bei Arrhythmien, die die Lebensqualität einschränken, wie Vorhofflimmern (VHF), supraventrikuläre Tachykardie (SVT) und ventrikuläre Tachykardie (VT).
Nach der Ablation bleiben die Patienten in der Regel eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus und werden am nächsten Tag entlassen. Innerhalb weniger Tage kann man in den normalen Alltag zurückkehren. Die Erfolgsquote variiert je nach Arrhythmie zwischen 80 % und 98 % und bietet für viele Patienten eine lebenslange, dauerhafte Heilung.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.