Über die Behandlungsmethode
Operationsphasen und Genesung
Bei Operationen am offenen Herzen muss das Herz völlig stillstehen und blutleer sein, damit der Chirurg sehr feine und präzise Nähte am Herzen durchführen kann (z. B. das Nähen eines millimeterdünnen Blutgefäßes). Die Herz-Lungen-Maschine ist ein lebenswichtiges Lebenserhaltungssystem, das die Sauerstoffversorgung und die Blutzirkulation des Körpers übernimmt, wenn das Herz stillgelegt wird, und den Patienten während der gesamten Operation am Leben erhält.
Abhängig vom Umfang des Eingriffs (es ist z. B. ein Unterschied, ob ein Eingefäß-Bypass oder gleichzeitig ein Viergefäß-Bypass und ein Klappenersatz durchgeführt werden) dauert die Operation durchschnittlich zwischen 3 und 6 Stunden.
Das Brustbein (Sternum) wird am Ende der Operation mit speziellen Stahldrähten stabil zusammengefügt. Es dauert etwa 6 bis 8 Wochen, bis der Knochen vollständig zusammengewachsen ist und seine frühere Stabilität wiedererlangt hat. In dieser Zeit ist es äußerst wichtig, dass die Patienten auf dem Rücken liegen, keine schweren Lasten heben und plötzliche Bewegungen vermeiden.
Am Ende der Operation wird der Patient im narkotisierten Zustand auf die Intensivstation für Herz-Kreislauf-Chirurgie verlegt und dort in der Regel 1-2 Tage lang engmaschig überwacht. Wenn alles in Ordnung ist, wird er auf die Normalstation verlegt und insgesamt nach durchschnittlich 5 bis 7 Tagen zur Erholung nach Hause entlassen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.