Über die Behandlungsmethode
Apherese-Verfahren und Anwendungsbereiche
Sie wird häufig eingesetzt, um schädliche Antikörper aus dem Blut zu entfernen (Plasmapherese) bei neurologischen Erkrankungen wie Myasthenia gravis und dem Guillain-Barré-Syndrom; um überschüssige weiße Blutkörperchen bei Leukämien zu reduzieren; oder um vor einer Knochenmarktransplantation gesunde Stammzellen zu sammeln.
An beiden Armen des Patienten (oder über einen speziellen Katheter) wird ein venöser Zugang gelegt. Blut wird aus einem Arm in das Apherese-Gerät entnommen, die gewünschten Zellen werden mittels Zentrifugation herausgefiltert und das gereinigte Blut fließt über den anderen Arm in den Körper zurück. Nur beim Einstechen der Nadel ist ein leichter Schmerz zu spüren, während des Eingriffs sind keine Schmerzen spürbar.
Die Dauer variiert je nach Art der zu sammelnden oder zu reinigenden Zelle und dem Blutvolumen des Patienten, eine Sitzung dauert jedoch im Allgemeinen zwischen 2 und 4 Stunden. Der Patient ist während des gesamten Eingriffs wach und kann lesen oder fernsehen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.