Über die Behandlungsmethode
Chirurgischer Ablauf und ästhetisches Ergebnis
Das akzessorische Gewebe weist exakt die gleiche Zellstruktur auf wie das Brustgewebe in Ihrer normalen Brust. Daher gilt das gleiche Krebsrisiko, das Ihre eigene Brust birgt, auch für die akzessorische Brust in Ihrer Achselhöhle. Der Hauptgrund für eine Operation ist jedoch nicht das Krebsrisiko, sondern vielmehr die Unfähigkeit, den Arm anzulegen, Reibung, Schwitzen, Schmerzen und ästhetische Unannehmlichkeiten.
Besteht der Überschuss in diesem Bereich ausschließlich aus Fett, kann eine Fettabsaugung ausreichend sein. Eine echte akzessorische Brust enthält jedoch dichtes "Drüsengewebe" (glanduläres Gewebe), und diese Drüsen können durch Fettabsaugung nicht zerkleinert und abgesaugt werden. Dass der Chirurg diese Drüsen über einen kleinen Schnitt (offen) an der Wurzel entfernt, ist die definitive und rückfallfreie Lösung.
Der Schnitt wird in der Regel mit ästhetischen Nähten vorgenommen, so dass er in der natürlichen Faltenlinie der Achselhöhle verborgen ist. Mit der Zeit verblasst die Narbe und ist von vorne oder bei angelegtem Arm meist nicht mehr zu erkennen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.