Über die Behandlungsmethode
Verfahrensablauf und Erfolgschancen
Sie wird als erste Option bei unerklärlicher (ursachenloser) Unfruchtbarkeit empfohlen, in Situationen, in denen die Spermienzahl oder -motilität des Mannes leicht an der Grenze liegt, und in Fällen, in denen das Gebärmutterhalssekret (Zervixschleim) der Frau das Passieren von Spermien nicht zulässt.
Bei der In-vitro-Fertilisationsmethode werden Ei und Sperma in einer Laborumgebung (außerhalb) befruchtet, und der entstehende Embryo wird in die Gebärmutter eingesetzt. Bei der Insemination findet die Befruchtung jedoch auf völlig natürliche Weise im eigenen Körper der Frau (in den Eileitern) statt, nicht außerhalb des Körpers.
Das Verfahren ähnelt einer routinemäßigen gynäkologischen Untersuchung oder der Entnahme eines Abstrichs. Der Katheter, der in die Gebärmutter eingeführt wird, ist sehr dünn und weich. Während des Eingriffs ist keine Anästhesie erforderlich; er ist schmerzfrei und dauert nur 5-10 Minuten. Die Patientin kann eine halbe Stunde nach dem Eingriff in ihren Alltag zurückkehren.
Die Erfolgschance für jeden Inseminationszyklus liegt im Durchschnitt zwischen 15 % und 20 %. Diese Rate variiert je nach Alter der Patientin und Spermienqualität. Es wird in der Regel empfohlen, die Insemination 2 oder 3 Mal zu versuchen, bevor man zur In-vitro-Fertilisation übergeht.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.