Über die Behandlungsmethode
Chirurgie der Eustachischen Röhre
Chronische Allergien, häufige Infektionen der oberen Atemwege, Rachenmandelvergrößerung oder schwerer Reflux lassen das Schleimhautgewebe im Nasenrachenraum ständig anschwellen (Ödem), wodurch sich dieser winzige Kanal verengt und der Luftdurchgang blockiert wird.
Es wird in der Regel unter leichter Vollnarkose durchgeführt. Der Chirurg führt ein Endoskop (Kamera) durch den hinteren Teil der Nase (Nasenrachenraum) ein und sucht die Öffnung der Eustachischen Röhre. Ein dünner Ballonkatheter wird in den Kanal vorgeschoben und 2 Minuten lang mit einem bestimmten Druck aufgeblasen. Danach wird der Ballon entleert und entfernt.
Ein Paukenröhrchen (Myringotomie) belüftet das Mittelohr von außen, indem es das Trommelfell durchsticht, und ist eine vorübergehende Lösung (das Problem kann wiederkehren, wenn das Röhrchen herausfällt). Die Ballon-Tuboplastie hingegen bietet eine anatomische und dauerhaftere Heilung, indem das Hauptorgan (die Eustachische Röhre), das das Problem verursacht, behandelt wird.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.