Über die Behandlungsmethode
Konservative Behandlungsoptionen
Es ist der Prozess, bei dem unter Anleitung eines Durchleuchtungsgeräts (Röntgen) mit einer sehr feinen Nadel genau an dem Punkt eingedrungen wird, an dem der Bandscheibenvorfall auf den Nerv drückt, und eine spezielle Cortison- und Lokalanästhetika-Mischung verabreicht wird. Ihr Zweck ist es nicht, den Bandscheibenvorfall zu zerstören, sondern den Schmerz schnell zu stoppen, indem die schwere Entzündung und das Ödem im Nerv "ausgelöscht" werden. Der Eingriff dauert 15 Minuten.
Traktion (Ziehen), Warm-/Kaltanwendungen und Lasertherapien, die in der Physiotherapie eingesetzt werden, lösen Krämpfe. Die im Anschluss angewendeten, personalisierten Übungsprogramme stärken die Rumpfmuskulatur (Core) rund um die Taille fast wie ein "natürliches Korsett" und entlasten so die Wirbel. Wenn die Belastung abnimmt, kann das vorgefallene Knorpelgewebe im Laufe der Zeit von selbst schrumpfen (resorbieren) und sich zurückbilden.
Wenn der Patient an Harn- oder Stuhlinkontinenz, einem plötzlichen und fortschreitenden Kraftverlust im Bein (Fallfuß) oder an sexueller Dysfunktion (Cauda-Equina-Syndrom) leidet, erfordern diese Zustände eine Notoperation, und es sollte keine Zeit mit Nadeln oder Physiotherapie verschwendet werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.