Über die Behandlungsmethode
Verfahrensablauf und definitive Lösung
Bei einer offenen Operation kann es erforderlich sein, tiefe Schnitte im Gesichtsbereich oder im Mundraum vorzunehmen, um das blutende Gefäß zu finden. Die Embolisation hingegen wird wie eine Angiographie komplett geschlossen (intravaskulär, innerhalb des Gefäßes) durchgeführt. Der Patient spürt während des Eingriffs lediglich einen Nadeleinstich in der Leiste.
Ein Katheter wird in die zur Nase führenden Gefäße vorgeschoben. Durch die Gabe eines farbigen Medikaments (Kontrastmittel) ist die „leckende (blutende)“ Stelle auf dem Röntgenbildschirm genau zu sehen. Anschließend werden spezielle Mikroteilchen (Partikel) oder Spiralen (Coils) aus dem Inneren des Katheters freigesetzt, wodurch dieser Teil des Gefäßes verschlossen wird.
Die Gesichts- und Nasenregion verfügt über ein sehr reiches Gefäßnetz (Kollateralkreislauf). Da nur der feine blutende Ast verschlossen wird, kommt es zu keiner Störung in der Ernährung oder den Funktionen der Nase und anderer Gesichtsteile.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.