Über die Behandlungsmethode
Gefäßauswahl und chirurgische Techniken
Wenn der Patient lange und komplexe Blockaden in mehreren Gefäßen hat, wenn der Herzmuskel begonnen hat, seine Kontraktionskraft (Ejektionsfraktion - EF) zu verlieren, oder wenn der Patient auch an schwerem Diabetes leidet, bietet die Bypass-Operation im Vergleich zum Stent-Verfahren eine wesentlich länger anhaltende Lösung mit einer höheren Überlebensgarantie.
Das hochwertigste und langlebigste Gefäß ist die "LIMA" (linke innere Brustarterie), die von der Innenfläche des Brustkorbs entnommen wird. Sollen mehr als ein Gefäß ersetzt werden, wird eine dem Arm entnommene Arterie (Arteria radialis) oder eine dem Bein entnommene Vene (Vena saphena) als Transplantat verwendet.
Wenn eine oberflächliche Vene aus dem Bein entnommen wird, übernehmen die tiefen Venen (Hauptvenen) die Funktion dieser Vene. In den ersten Wochen kann es zu leichten Schwellungen oder Taubheitsgefühlen im Bein kommen, dies führt jedoch zu keinen dauerhaften Beeinträchtigungen beim Gehen oder den Beinfunktionen.
Bei der traditionellen Methode wird das Herz angehalten und an eine Maschine (Herz-Lungen-Maschine) angeschlossen. Bei der „Beating Heart“-Bypass-Methode (am schlagenden Herzen), die bei geeigneten Patienten angewendet wird, kommt keine Maschine zum Einsatz; während lediglich der millimeterkleine Bereich des Herzens, an dem der Eingriff durchgeführt wird, mit einem speziellen Gerät stabilisiert wird, schlägt das Herz weiter und pumpt selbstständig Blut.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.