Über die Behandlungsmethode
Vorteile der geschlossenen Hernienchirurgie
In der Mikrochirurgie wird in der Regel ein 2-3 cm langer Schnitt gemacht, das Gewebe wird mit speziellen Instrumenten beiseitegeschoben, und nachdem der Vorfall entleert wurde, wird zur Unterstützung ein Titan-"Käfig (Cage)" in diesen Bereich eingesetzt. Bei der endoskopischen Methode erfolgt der Zugang durch ein Loch, das nur so dick wie eine Stiftspitze ist, und nur das Vorfallfragment, das auf den Nerv drückt, wird mit einer Pinzette entfernt, ohne dass ein Käfig oder Platin eingesetzt werden muss.
Da Muskelgewebe und Knochen ihre Integrität behalten, sind postoperative Schmerzen so gut wie nicht vorhanden. Die Patienten können wenige Stunden nach der Operation aufstehen und gehen und werden noch am selben Tag oder am nächsten Morgen nach Hause entlassen, ohne überhaupt eine Halskrause tragen zu müssen.
Nein. Die Mikrochirurgie ist nach wie vor der Goldstandard, insbesondere bei sehr großen, verkalkten (verhärteten) Vorfällen oder bei Vorfällen mit starkem Wirbelgleiten/Verengung im Halsbereich. Die endoskopische Chirurgie liefert in der Regel hervorragende Ergebnisse bei frischen weichen Bandscheibenvorfällen, die seitlich aufgeplatzt sind.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.