Über die Behandlungsmethode
Gewichtsverlust mit doppelter Wirkung und metabolische Verbesserung
Beim Schlauchmagen wird nur das Volumen des Magens verkleinert (Nahrungsaufnahme wird eingeschränkt), die Därme bleiben unangetastet. Beim Magenbypass hingegen wird sowohl der Magen verkleinert als auch ein Teil des Darms umgangen (Bypass), sodass die Aufnahme (Absorption) der aufgenommenen Nahrung und des Zuckers aus dem Darm ins Blut deutlich verhindert wird.
Die Umgehung des Darms verändert sofort den Sekretionsmechanismus der Hormone (Inkretine) im Verdauungssystem. Viele Patienten erreichen eine so hervorragende Blutzuckerregulation, dass sie sogar schon bei der Entlassung aus dem Krankenhaus die Insulinspritzen absetzen können. Daher ist es in der metabolischen Chirurgie sehr effektiv.
Da das Klappensystem des Magens umgangen wird, gelangen übermäßig zucker- oder kohlenhydrathaltige Speisen schnell in den Darm, wenn der Patient sie isst. Dies führt zu plötzlichem Herzklopfen, Schwitzen, Schwäche und Krämpfen (Dumping-Syndrom). Dieser Zustand ist eigentlich ein "natürlicher Warn-/Bremsmechanismus", der den Patienten davon abhält, Zucker zu essen.
Ja. Da ein wesentlicher Teil des Darms, der für die Aufnahme sorgt, umgangen wird, kann der Körper nicht genügend Eisen, Vitamin B12, Kalzium und andere Mineralien aus der Nahrung aufnehmen. Für Magenbypass-Patienten ist es eine medizinische Notwendigkeit, nach der Operation lebenslang spezielle bariatrische Vitamin- und Mineralstoffpräparate einzunehmen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.