Über die Behandlungsmethode
Laserarten und Patienteneignung
Nein. Das Fortschreiten der Dioptrienwerte muss gestoppt haben (meist seit 1 Jahr, und über 18-20 Jahre alt), die Hornhautdicke muss für den Laserabtrag ausreichend sein und der Patient darf nicht an Keratokonus, starker Augentrockenheit, Glaukom oder aktiven rheumatischen Erkrankungen leiden.
Augenlaseroperationen werden vollständig mit "Tropfenanästhesie" durchgeführt, d. h. es werden keine Nadeln in das Auge gestochen und der Patient wird nicht in den Schlaf versetzt. Mit nur wenigen Tropfen wird das Auge vollständig betäubt. Die Operation dauert für beide Augen insgesamt 10-15 Minuten, und während des Eingriffs sind keinerlei Schmerzen zu spüren.
Bei der LASIK-Methode wird ein dünnes Häutchen (Flap) von der Hornhaut angehoben und der Laser darunter angewendet; die Heilung verläuft sehr schnell und schmerzfrei (klare Sicht am nächsten Tag). Bei der No Touch (TransPRK)-Methode berührt das Gerät das Auge nicht, der Laser trägt die Oberfläche direkt ab; dies wird bei Personen mit dünner Hornhaut durchgeführt, allerdings kann es in den ersten 2-3 Tagen zu Brennen/Schmerzen kommen. SMILE ist die neueste Technik, die durch Entfernen von Gewebe von innen ohne Schnitt durchgeführt wird und am wenigsten Augentrockenheit auslöst.
Nach einer erfolgreichen und richtig geplanten Laseroperation ist nicht zu erwarten, dass Kurzsichtigkeit oder Astigmatismus in ihren vorherigen Zustand zurückkehren. Jedoch beginnt altersbedingt bei jedem Menschen nach dem 40.-45. Lebensjahr auf natürliche Weise die "Alterssichtigkeit (Presbyopie)" (Schwierigkeiten beim Sehen in der Nähe). Dies ist ein physiologischer Prozess, der sowohl von denjenigen, die sich lasern ließen, als auch von denjenigen, die es nicht taten, erlebt wird.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.