Über die Behandlungsmethode
Angewandte Methoden und Risikofaktoren
Beim Laser-Depigmentierungsverfahren (Lumina Laser) werden die Melanin-Pigmente auf der Iris, die die braune Augenfarbe bilden, durch niederenergetische Laserschüsse zertrümmert. Das braune Auge, dessen Pigmente zerstört sind, wandelt sich in den darunter liegenden natürlichen Blau-/Grünton. Dieses Verfahren wird nur zur Aufhellung der Farbe verwendet; eine spezifische Farbe kann nicht ausgewählt werden.
Es ist einer der modernen Ansätze, die als am zuverlässigsten gelten. Mit einem Femtosekundenlaser wird ein feiner kreisförmiger Tunnel (Tasche) in der Hornhaut geöffnet und in diesen Tunnel werden biokompatible medizinische Farbstoffe (spezielle Pigmente) in der gewünschten Farbe injiziert. Die Iris (der eigentliche Muskel des Auges) wird nicht angetastet; lediglich die transparente Hornhautschicht wird eingefärbt, um die Augenfarbe zu maskieren.
Obwohl das Einsetzen von Silikon-Irisimplantaten in den vergangenen Jahren versucht wurde, wird es heutzutage von angesehenen medizinischen Autoritäten und ophthalmologischen Fachgesellschaften aufgrund der Risiken von schweren Entzündungen im Auge, dauerhaftem Glaukom (Augeninnendruck), Hornhautversagen und Erblindung absolut nicht empfohlen, es aus rein ästhetischen Gründen durchzuführen, und ist in vielen Ländern verboten.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.