Über die Behandlungsmethode
Intelligente Strahlungsverteilung und Schutz
Bei Kopf-Hals-Tumoren kann der Tumor beispielsweise gekrümmt wachsen und fast an Rückenmark, Speicheldrüsen und dem Auge haften. Während das IMRT-Gerät Strahlung abgibt, verabreicht es dem dicken Teil des Tumors eine hohe Strahlendosis, und in dem Moment, in dem der Strahl auf das Auge oder die Speicheldrüse direkt dahinter trifft, reduziert es die Intensität der Dosis auf null und rettet so das Organ vor Erblindung oder Austrocknung.
Mit der fortschreitenden Technologie und den VMAT-Ergänzungen (schnell rotierende Geräte) sind die IMRT-Sitzungen recht kurz geworden. Der Patient absolviert seine tägliche Sitzung in der Regel innerhalb von 10-15 Minuten, einschließlich des Auf- und Absteigens vom Tisch.
Sie sind unterschiedlich, werden aber immer zusammen verwendet. IGRT sind die Augen, die das Ziel "sehen" (Bildgebung); IMRT hingegen ist die Waffe, die die Intensität der Kugel (des Strahls) anpasst, die auf dieses Ziel gerichtet ist. In der modernen Onkologie werden Patienten mit Geräten behandelt, in denen beide Technologien (IMRT + IGRT) kombiniert sind.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.