Über die Behandlungsmethode
Anwendung und Wirkungen der Strahlentherapie
Absolut nicht. Eine Strahlentherapie zu erhalten, vermittelt genau dasselbe Gefühl wie eine Röntgenaufnahme der Brust oder eine Computertomographie (CT). Sie können die Strahlen weder sehen noch riechen, und Sie werden keinerlei Schmerzen oder Brennen auf Ihrer Haut spüren.
Bei standardmäßigen (externen) Strahlentherapiegeräten, die von außen angewendet werden, verbleibt in dem Moment, in dem der Patient vom Tisch aufsteht, keine Strahlung mehr im Körper. Es ist völlig unbedenklich, sich mit schwangeren Frauen oder Kindern im selben Raum aufzuhalten und sie zu umarmen (ausgenommen sind Brachytherapien, die von innen verabreicht werden, oder nuklearmedizinische Verfahren).
Der größte Unterschied zur Chemotherapie besteht darin, dass die Strahlentherapie eine "regionale" (lokale) Behandlung ist. Die Strahlung wird nur im Zielbereich angewendet. Wenn Sie also wegen Prostata- oder Brustkrebs bestrahlt werden, fallen Ihre Haare nicht aus. Ihre Haare fallen nur dann aus, wenn Sie direkt am "Gehirn" bestrahlt werden.
Je nach Art der Erkrankung verordnet der Arzt eine Dosis. Diese Dosis wird in kleine Teile aufgeteilt (fraktioniert) an den Patienten verabreicht, um Schäden zu vermeiden. In der Regel wird ein Behandlungsprogramm von insgesamt 1 bis 7 Wochen Dauer angewendet, wobei der Patient von Montag bis Freitag an jedem Wochentag kommt.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.