Über die Behandlungsmethode
Vorteile geschlossener gynäkologischer Operationen
Da der Schnitt sehr klein ist, sind die postoperativen Schmerzen unglaublich gering. Die Krankenhausaufenthaltsdauer verkürzt sich (in der Regel 1 Nacht), das Infektionsrisiko ist sehr gering, die Wahrscheinlichkeit der Adhäsionsbildung (Verwachsungen) im Bauchraum sinkt, und da die Narbe fast unsichtbar ist, liefert sie ästhetisch ein perfektes Ergebnis.
Dank spezieller gewebezerkleinernder Geräte, sogenannter "Morcellatoren", die sich an der Spitze der laparoskopischen Instrumente befinden, wird ein großes Myom oder die Gebärmutter im Bauchraum in einem geschlossenen Beutel wie durch einen Fleischwolf in kleine Streifen geteilt und einfach durch diese 1-Zentimeter-Löcher herausgezogen.
Während der Operation wird der Bauch mit unschädlichem Kohlendioxid-(CO2)-Gas aufgepumpt, damit der Chirurg das Innere gut sehen kann und die Organe sich voneinander trennen. Obwohl dieses Gas am Ende der Operation entleert wird, kann die kleine Menge Gas, die im Inneren verbleibt, den Zwerchfellnerv stimulieren und in den ersten Tagen ein leichtes Schmerz- oder Stechgefühl in den Schultern und im Rücken verursachen. Dieser Zustand vergeht beim Gehen schnell wieder.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.