Über die Behandlungsmethode
Operationsentscheidung und Bewegungsfreiheit
Wenn der Patient unerträgliche Schmerzen verspürt, die beim Aufstehen, Treppensteigen oder Gehen in die Leistengegend und ins Bein ausstrahlen, wenn Schmerzmittel nicht helfen und wenn eine Verkürzung/Hinken im Bein eingesetzt hat, ist eine Hüftprothesenoperation unumgänglich.
Ganz im Gegenteil! In der modernen Orthopädie ist es das Ziel, den Patienten sofort in Bewegung zu bringen. In der Regel einige Stunden nach der Operation (oder spätestens am nächsten Morgen) wird der Patient mit Hilfe eines Gehwagens (Rollators) aufgestellt und unter voller Gewichtsbelastung auf seiner neuen Hüfte geführt.
Bei der Durchführung mit klassischen Methoden wird dem Patienten gesagt, er solle in den ersten 6 Wochen die Beine nicht übereinanderschlagen, sich nicht auf eine Hocktoilette (Alaturka-Toilette) setzen und sich nicht auf den Boden hocken, damit die Prothese nicht aus ihrer Verankerung springt. Heutzutage wurde dieses Luxationsrisiko jedoch bei Methoden, bei denen keine Muskeln durchtrennt werden (minimalinvasiver / anteriorer Zugang), fast auf null reduziert, und die Verbote wurden weitgehend aufgehoben.
Die mechanische Lebensdauer der neuen Generation von High-Tech-Keramik-Keramik- oder vernetzten Polyethylen-Keramik-Prothesen kann je nach Gewicht und Aktivitätsniveau des Patienten durchschnittlich 20 bis 25 Jahre oder sogar länger betragen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.