Über die Behandlungsmethode
Vergleich mit offener Rhinoplastik
Bei der offenen Rhinoplastik wird der Steg (Columella) zwischen den Nasenlöchern durchtrennt und die Nasenhaut vollständig angehoben; der Chirurg macht alles auf Sicht, aber es bleibt eine – wenn auch nur haarfeine – Nahtnarbe an der Nasenspitze. Bei der geschlossenen Rhinoplastik wird jedoch kein äußerer Schnitt vorgenommen; es gibt außen keine Nahtnarbe. Da zudem die Lymphbahnen und Bänder an der Nasenspitze nicht durchtrennt werden, verläuft der Heilungs- und Ödemabbauprozess im Vergleich zur offenen Operation deutlich schneller.
Da das Sichtfeld bei der geschlossenen Technik eng ist, kann es den Chirurgen in sehr komplexen Fällen mit schweren Verkrümmungen (fortgeschrittene Revision) oder sehr schwerer Nasenspitzenasymmetrie herausfordern. Aus diesem Grund wird bei stark problematischen Nasen häufig die offene Technik bevorzugt, während bei ästhetischen Standardkorrekturen eher die geschlossene Technik zum Einsatz kommt.
Dank fortschrittlicher Knochenformungsinstrumente (Piezo/Ultraschallchirurgie etc.) sind Blutergüsse nur minimal vorhanden. Nach der Operation wird eine Schiene auf dem Nasenrücken platziert. Etwa am 7. Tag werden die Schiene und die inneren Silikonschienen (Splints) entfernt. Der Patient kann innerhalb einer Woche problemlos in sein soziales Leben zurückkehren.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.