Über die Behandlungsmethode
Operationsalter und Knorpelformung
Das menschliche Ohr ist im Alter von etwa 5-6 Jahren zu ca. 85-90 % entwickelt. Um zu verhindern, dass Kinder im schulpflichtigen Alter unter ihren Freunden zum Gespött werden und ein psychologisches Trauma (Verlust des Selbstbewusstseins) erleiden, ist die Durchführung der Operation kurz vor Einschulung des Kindes (meist im Alter von 6 Jahren) der weltweit am meisten empfohlene Zeitpunkt. Sie kann auch im Erwachsenenalter in jedem Alter durchgeführt werden.
Der Schnitt wird vom Chirurgen in jener geheimen hinteren Falte verborgen, genau dort, wo das Ohr auf den Schädel trifft. Aus diesem Grund gibt es absolut keine sichtbare Operationsnarbe, wenn man von vorne oder hinten schaut. Da im Allgemeinen Fäden verwendet werden, die der Körper selbst auflöst (resorbierbar), gibt es nach dem Eingriff keinen Stress beim Fädenziehen.
Knorpel ist ein widerstandsfähiges Gewebe mit einem Gedächtnis und neigt dazu, in seine alte Form zurückzukehren. Bei modernen Otoplastik-Techniken bindet der Chirurg den Knorpel jedoch nicht nur mit einem Faden zusammen; er raspelt die Rückseite ab, schwächt sie und verleiht ihr Flexibilität. Bei erfolgreicher Operation und regelmäßiger Verwendung eines „Stirnbandes“ nach dem Eingriff ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich wieder aufstellt, sehr gering.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.