Über die Behandlungsmethode
Fortschreiten des Keratokonus stoppen
Das primäre Ziel des Eingriffs besteht nicht darin, das Sehvermögen zu perfektionieren (Adleraugen zu verleihen), sondern "das Fortschreiten der Krankheit zu stoppen" und den Patienten vor einer zukünftigen Hornhauttransplantation zu bewahren. Mit der Aushärtung und Formung der Hornhaut ist jedoch bei vielen Patienten auch eine leichte Steigerung der Sehqualität (ein Rückgang der Dioptrien) zu verzeichnen.
Der Eingriff wird unter OP-Bedingungen, jedoch nur mit "Tropfenanästhesie", am wachen Patienten durchgeführt. Da das Auge betäubt ist, sind während des Eingriffs keine Schmerzen zu spüren. Die oberste Schicht der Hornhaut wird sanft abgetragen (Peeling), 30 Minuten lang werden Vitamin-B2-Tropfen eingetropft und anschließend wird für 10-30 Minuten UV-Licht appliziert.
Da die oberste Membran des Auges abgeschält wird, ist es extrem normal, dass in den ersten 2-3 Tagen nach dem Eingriff starkes Stechen, Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit und Schmerzen auftreten. Dem Auge wird eine schützende, durchsichtige Linse (Verbandlinse) eingesetzt. Wenn die Epithelschicht nach 3-4 Tagen verheilt ist, verschwinden alle Schmerzen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.