Über die Behandlungsmethode
Operation bei engem Kanal und Einsetzen von Schrauben
Bei einem Bandscheibenvorfall wölbt sich der weiche "Knorpel (die Bandscheibe)" zwischen den Wirbeln nach außen und drückt auf den Nerv; nur dieses weiche Gewebe wird entfernt. Bei einem engen Kanal (Laminektomie) hingegen, da das gesamte System verkalkt ist, ist das, was auf den Nerv drückt, der "Knochen" selbst, und die Rückwand des Wirbelknochens wird vollständig herausgebrochen/-geschnitten.
Es ist nicht immer zwingend erforderlich, wenn nur der Kanal erweitert werden soll. Wenn die Spinalkanalstenose jedoch von einem "Wirbelgleiten (Spondylolisthesis)" begleitet wird oder wenn die Stabilität der Wirbelsäule beeinträchtigt wird, da ein großer Teil des hinteren Knochendachs entfernt wird, kann es erforderlich sein, Titanschrauben und Stäbe (im Volksmund Platin genannt) einzusetzen (Fusion), um die Wirbelsäule zu stützen.
Die Patienten sind sofort von jenem Nervenschmerz befreit, der das Gehen vor der Operation verhindert hat. In der Regel werden sie am Morgen nach der Operation mit einem Korsett umhergeführt. Die durchschnittliche Krankenhausverweildauer beträgt 3-4 Tage. Die vollständige Genesung kann bis zu 1 Monat dauern.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.