Über die Behandlungsmethode
Gebärmuttererhaltende geschlossene Operation
Bei der geschlossenen Operation wird ein motorisiertes Spezialgerät namens "Morcellator (Zerkleinerer)" eingesetzt. Riesige Myome, die aus der Gebärmutter entfernt werden, werden mit Hilfe dieses Instruments in einem geruchlosen Schlauch im Körperinneren in lange Streifen (wie Hackfleisch) zerkleinert und durch das winzige 1-Zentimeter-Loch herausgezogen.
Da Myome genetischen und hormonellen (Östrogen) Ursprungs sind, wächst das entfernte Myom nicht wieder nach, aber über die Jahre kann an einer anderen Stelle der Gebärmutter ein neuer Myomkern entstehen. Das Hauptziel dieser Operation ist es, die Gebärmutter zu erhalten.
Damit die nach der Myomentfernung an der Gebärmutter (Muskelschicht) gesetzten Nähte fest ausheilen und bei einer möglichen Schwangerschaft nicht reißen (Ruptur), wird den Patientinnen meist geraten, für 3 bis 6 Monate zu verhüten (nicht schwanger zu werden).
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.