Über die Behandlungsmethode
Krebspräventive Chirurgie am Gebärmutterhals
Absolut nicht. Beim LEEP-Verfahren werden weder die Gebärmutter noch der Gebärmutterhals vollständig entfernt. Es wird lediglich der kleine, millimetergroße, erkrankte Bereich an der äußersten Oberfläche des Gebärmutterhalses abgeschabt (entfernt) und gereinigt. Die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke der Frau bleiben vollständig intakt und gesund.
Das Verfahren kann unter ambulanten Bedingungen mit Lokalanästhesie (Betäubung des Gebärmutterhalses mit einer Nadel) durchgeführt werden und wird meistens auch unter einer sehr leichten Sedierung (Dämmerschlaf) von 10-15 Minuten im Operationssaal erfolgreich durchgeführt, um Aufregung und mögliche leichte Schmerzen der Patientin zu vermeiden.
Da das entfernte Stück sehr dünn ist (meist 0,5-1 cm), beeinträchtigt es die Tragfähigkeit des Gebärmutterhalses nicht und stellt kein Hindernis für eine natürliche Schwangerschaft dar. Sehr selten, bei wiederholten und sehr tiefen LEEP-Eingriffen, kann das Risiko einer "Frühgeburt" während der Schwangerschaft leicht ansteigen, da sich der Gebärmutterhals verkürzen kann; dieser Zustand lässt sich in der Schwangerschaft mit einer Naht (Cerclage) leicht beherrschen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.