Über die Behandlungsmethode
Knorpelschutz und Gelenkerhaltung
Nein. Sie kann nicht bei älteren Patienten angewendet werden, bei denen die Verkalkung (Knorpelabbau) bereits begonnen hat. Die Meniskustransplantation wird bei jungen und mittelalten Patienten durchgeführt, denen der Meniskus entfernt wurde, deren Knorpeloberflächen jedoch "noch nicht vollständig abgenutzt" sind, um zu "verhindern", dass die Knochen aneinander reiben, was zu einer frühen Verkalkung (Arthrose) und zu einer Knieprothese führt.
Da das Meniskusgewebe keine Blutgefäße oder Zellen enthält (es besteht nur aus festen Kollagenverbindungen), besteht medizinisch kein Risiko, dass der Körper dieses Gewebe als fremd wahrnimmt und es "abstößt" (Allergie). Daher wird kein Gewebeabgleich (Blutgruppe etc.) wie bei Nierentransplantationen angestrebt; Es reicht aus, dass der Meniskus des Spenders zu den "Abmessungen" des Knies des Patienten passt.
Diese Operation verschafft dem Patienten ein brandneues und robustes Stoßdämpfersystem. Da sie geschlossen (arthroskopisch) durchgeführt wird, beginnt die Gewebeheilung schnell, es dauert jedoch seine Zeit, bis der transplantierte Meniskus vollständig mit dem Knochen verwachsen ist. Mit einer intensiven Physiotherapie kann der Patient innerhalb von 6 bis 9 Monaten in ein aktives Sportleben wie Fußball oder Basketball zurückkehren.
Die Informationen auf dieser Seite dienen als allgemeine Gesundheitsempfehlungen. Bitte konsultieren Sie Fachärzte für personalisierte Behandlungen oder Ratschläge.